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Höhenmeter aufwärts 700m Höhenmeter abwärts 850m Wanderzeit 6 Std. Wanderkarte Prättigau 248 T 1:50.0000 Fahrpreise Chur - Langwies 9,20 sFr. Peist - Chur 7,80 sFr. Routenbeschreibung:
Wir sind ab Chur mit der Rhätischen Bahn bis Langwies gefahren (siehe Fahrplan). Am Brunnen am Bahnhof Langwies könnten sie ihre Wasserflasche füllen. Nach dem Bahnhof folgen wir zuerst der Teerstraße und dann dem Weg am Bach entlang bis zur Hauptstraße, die wir überqueren. An einem anderen Brunnen vorbei, passieren den Sportplatz und folgen zunächst der Teerstraße bis ans Ortsende. Dort führt der Weg rechts einer eingezäunten Wiese entlang. Nach 20 Min Gehzeit erreichen wir wieder die Straße, die wir am Ortsende verlassen hatten. Wir kommen an die Abzeigung zum Durannapass, wir halten uns links und folgen der Beschilderung Pirigen, Mattjisch Horn. Nach einigen hundert Metern verlassen wir erneut die Straße und folgen rechts dem Wanderweg, der ein kürzeres Stück steil ist. Wir kommen an einigen kleineren Hütten vorbei. Bei einer hatten wir uns mal untergestellt, als das Wetter uns einen Streich spielte und es stark zu regnen begann. Somit mussten wir unsere Wanderung abbrechen und sind dann über Langwies, Molinis nach Tschiertschen gewandert. In Pirigen gibt es eine Einkehrmöglichkeit. Der Weg ab der Alm ist nicht ganz eindeutig, folgen sie dem Weg leicht nach rechts bergauf. Wir kommen an wunderschönen Blumenwiesen vorbei, nehmen sie sich die Zeit diese zu genießen und genauer zu studieren. Wir haben uns eine der herrlichen Wiesen für die Mittagspause ausgesucht. Es geht weiter bergauf, wir kommen an den Wegweiser 2061m und dieser zeigt halb links zum Skihaus Hochwang, Schanfigger Höhenweg und fast geradeaus zum Mattjisch Horn, was leicht verwirrt. Gehen sie nicht den Weg halb links, sondern scharf links, kaum erkennbar als Weg, über den Weidezaun. Erst nach einigen Metern werden sie dann die Wegmarkierungen sehen. Ab jetzt müssen sie auf die Wegmarkierungen achten, nicht, dass sie wo anders landen, als sie geplant haben. Wir begehen ab jetzt ein Hochmoor, was mal wieder gutes, wasserfestes Schuhwerk voraussetzt. Wi r haben die Wanderung Mitte Juni unternommen und hatten noch nicht mit Stechmücken zu kämpfen. Ich könnte mir vorstellen, dass in der heißen Jahreszeit dieses anders ist. Wir haben selten so eine Vielfalt an Botanik gesehen wie bei dieser Wanderung und das in einer Üppigkeit, dass wir nur noch staunen konnten. Bis auf das aufmerksame Beobachten der Wegmarkierung, ist es eine sehr einfache Wanderung. Wir erreichen nach 5 Stunden das Skihaus Hochwang, gute Einkehrmöglichkeit. Wir entschlossen uns nach Peist zu wandern, da es ab dort die beste und regelmäßigste Verbindung zurück nach Chur gibt. Es geht ein Stück der Schotterstraße entlang, dann einen weichen Waldweg hinunter bis Peist. Auf der schwach befahrenen Teerstraße geht es dann hinunter zum Bahnhof und mit der Rhätischen Bahn zurück nach Chur.
Fazit: Es war eine wunderschöne Wanderung im Juni, vor allem wegen der reichen Botanik. Bis auf ein paar steilere Passagen ist die Wanderung leicht zu gehen. Da es keinen Zeitdruck wegen der Rückfahrt gibt, können sie die Landschaft genießen.
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