GIGERWALD - ST. MARTIN - SARDONA ALB - GIGERWALD -

Zeit 6 ½ Stunden
Höhenmeter 1230m – 1745m = 515m

Von Gigerwald bis St. Martin sehr leicht
Von St. Martin bis Sardona Alm leicht
Sardona Alm – St. Martin Rundweg mittelschwierig

Anfahrt Autobahnausfahrt Bad Ragaz oder Landquart dann Richtung Bad Pfäfers  die Straße weiter bis Vättis folgen. Am Ortsende den Wegweisern rechts Richtung  Gigerwald und St. Martin folgen.

Die Strecke ab Vättis ist einspurig mit Ausweichstellen und sollte nur von erfahrenen Passfahrern  befahren werden.

Vaettis Kalander02Wir sind mit dem Auto bis Gigerwald gefahren. Die Busverbindung bis dort hin ist sehr schlecht. Alternativ kann mit dem Bus bis Vättis gefahren werden und ab dort die Wanderung beginnen, doch das bedeutet je Richtung 1½ Stunden mehr Wanderzeit.
Wir haben diese Wanderung im Spätherbst unternommen. Zu dieser Zeit war es sehr ruhig, fast überhaupt kein Autoverkehr. Es könnte sehr wohl sein, dass in der Hochsaison ein reger Verkehr zwischen Gigerwald und St. Martin herrscht, gemessen am Parkplatzangebot in St. Martin.

Wir parkten unser Auto an der Hütte Gigerwald Restaurant. Nur möglich in der Nebensaison, sonst nur für Gäste gestattet. Doch wenn sie ein Stück weiterfahren finden sie Parkplätze auf der Staumauer. Sollte auf der Staumauer geparkt werden, haben sie eine Stunde weniger Wanderzeit.

Es gibt ab Gigerwald zwei Möglichkeiten bis zur  Staumauer zu wandern. Die erste wäre bei der ersten Kurve gerade aus weiter, die geschlossene Schranke umgehen und dann kommen sie genau an der Staustufe heraus oder sie folgen einfach der Straße und gelangen an denselben Punkt.

Es gibt mehrer Tunnels. Entweder sie sind kurz oder man findet auf der rechten Seite einen Lichtschalter. Das Licht wir über einen  Relais wieder ausgeschaltet, wie in einem Treppenhaus. Eine Taschenlampe wird nicht benötigt.
Gigerwaldsee 2
Wir empfehlen den Weg zwischen Staumauer und St. Martin zu wandern. Der Weg führt  entlang des Stausees mit vielen Panoramablicken, die man mit dem Auto versäumt. Sollten sie trotzdem das Auto vorziehen, beachten sie die Fahrzeiten, die Straße ist halbstündlich gesperrt und wird nicht regelmäßig gewartet. Es könnte einiger Steinschlag auf der Straße liegen.


Bei St. Martin kurz nach dem Parkplatz, überqueren wir die Tamina  und folgen den Schildern links (auch als Radweg gekennzeichnet). Die Route ist hervorragend ausgeschildert. Ab hier Stufe ich die Wanderung als leicht an. Unterwegs finden sich sehr viele Erläuterungen über das
Calfeisental und deren Siedler. Auch immer wieder sehr schöne Aussichtspunkte laden zu kleinen Pausen ein.

Nach 515 Höhenmetern erreichen wir die Sardona Alm. Wir genießen den Rundblick auf die Piz Segnas und Piz Sardona.  Als Rückweg nehmen wir den Rundweg. Es geht über die Brücke der Tamina. Unmittelbar nach der Brücke geht rechts der Weg zur Sardona Hütte ab. Wanderzeit von diesem Punkt 1¼ Stunden. Mit dem Fernglas kann man die Hütte gut erkennen. Wir gehen weiter gerade aus und folgen dem Weg einwenig bergauf. Kurz vor der Alm führt der Weg links hinunter über eine Wiese, gekennzeichnet durch die weiß-rot-weißen Wegmarkierungen.  Wir stufen diesen Weg als mittelschwer ein. Wer kein gutes Schuhwerk hat (wenn möglich wasserfest) oder noch nicht so fit ist, sollte denselben Weg wieder zurückgehen den er gekommen ist. Bei zu hohem Wasserstand dürfte dieser Rundweg auch nicht  begehbar sein.

Wir glauben, dass der Weg nicht zu früh in der Saison begangen werden kann. Bitte informieren Sie sich in diesem Fall im Verkehrsbüro Bad Pfäfers.

Fazit:
Eine sehr schöne Wanderung. Bei richtiger Ausrüstung und genügend Zeit werden sie sicher begeistert sein. Es könnte je nach Witterungsverhältnissen beim Rundweg an den vielen Bachüberquerungen Probleme geben.