Arosa 1734m – Scheidegg 2100m – Ochsenalp 1936m – Tschiertschen 1343m

Höhenmeter             aufwärts     370m
Höhenmeter             abwärts      770m
Wanderzeit                                   5 Std.
Wanderkarte            Prättigau 248 T 1:50.000
Fahrpreise                 Chur - Arosa          13,40 sFr.
                               Tschiertschen - Chur 6,60 sFr.

 Routenbeschreibung:

 Ab Arosa Bahnhof können sie entweder den Arosa Ortsbus Richtung Meran nehmen oder wandern. Wir gehen ein kurzes Stück vom Bahnhof Richtung Weißhornbahn. Genau vor der Liftstation gehen wir links die Wiese hinauf, gleich die erste Möglichkeit links und laufen unter der Strasse hindurch und folgen dem Pfad bis zum breiten, gut gepflegten Weg(Winterpiste). Wir folgen diesem links und kommen an der Endstation des Ortsbuses Meran heraus. Hier folgen wir der Beschilderung Ochsenalp. Rechts unter uns liegt eine grössere Tennisanlage und der Golfplatz. Wir gehen den Planetenweg, nach kurzer Zeit geht es links ab zur Mittelstation Weißhorn, doch wir folgen dem Weg geradeaus weiter. Unterwegs sehr viele  Bänke für eine Pause mit einem schönen Panorama. Der Weg geht mäßig bergauf, bei einer lang gesteckten Rechtsbiegung geht der beschilderte Weg links ab nach Scheidegg. Es wird kurzfristig ein wenig steiler, bei einer Bank auf halbem Weg nach Scheidegg habeScheidegg 2n wir eine prächtige Aussicht. Auf der anderen Seite des Tales können wir in der Ferne den Strelapass und das Weißfluhjoch sichten, erkennbar an der Lift- und Wetterstation. Hinter ihnen das Weißhorn. Am Scheidegg angekommen geht der Weg links aufs Weißhorn ab. (siehe Wanderung Weißhorn – Tschiertschen). Es geht nun auf gleicher Höhe einen sehr schönen Weg entlang. Am Wochenende ist dieser Weg nicht unbedingt empfehlenswert, er gleicht einer Autobahn. Nicht zu früh im Jahr sollten sie diesen Weg begehen,  Schneefelder könnten ihnen größte Schwierigkeiten bereiten. Wir kommen an einem Aussichtspunkt an, der uns zum ersten Mal eine Aussicht auf die andere Seite bis Tschiertschen ermöglicht. Genua unter uns liegt die Ochsenalp eine gut bewirtete Gaststätte, die ab Mitte Juli geöffnet hat (Tel. 081 377 42 31). Es geht nun gemässigt bergab. Es kommt darauf an, zu welcher Jahreszeit sie den Weg gehen. Zur Frühsommerszeit können sie noch die letzten Reste der abgegangenen Lawinen erkennen. Der Weg ist breit und ohne jede Mühe zu begehen. Auf halbem Weg müssen wir einen Bach überqueren, was jedoch kein wirkliches Hindernis darstellt. Wir sind den Weg schon öfters gewandert und dass zu unterschiedlichen Jahreszeiten und der Bach hatte nie so viel Wasser, dass er nicht passierbar wäre. Hier treffen wir auf den Weg vom Weißhorn kommend. Als Alternative können sie auch den schmaleren Weg wählen, doch sollte es längere Zeit trocken gewesen sein. Wir folgen dem breiten Weg, der auch von der Forstwirtschaft befahren wird. Sehr einfach zu begehen. Wir stossen dann auf den Weg von Urdensee kommend (siehe Wanderung Rothorn - Tschiertschen).  So allmählich erreichen wir die ersten Maiensais. Am Berghang sieht man Tschiertschen liegen. Unterwegs gehen wir zwischendurch Abkürzungen, kommen an einigen Hotels und Pensionen vorbei. Es gibt sehr gute Einkehrmöglichkeiten. Für die Rückfahrt nehmen wir den Bus nach Chur (
siehe Fahrplan)

 

Fazit:

 Eine sehr schöne leichte Wanderung mit wunderschönen Aussichtspunkten. Erstens haben wir eine erlebnisreiche  Fahrt mit der Rhätischen Bahn bis Arosa. Falls sie zeitig genug aufbrechen, können sie in Arosa bummeln gehen. Dann die Wanderung mit einem Zielt, das für den Ausklang des Tages alles bieten kann. Zum guten Schluss eine Busfahrt, die den Chauffeuren grosses Können  abverlangt. Wir machen die Wanderung oft  mit Besuchern, welche nicht zu geübt im Wandern sind.