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Alle Preisangaben in unseren Routenbeschreibungen sind nur als Orientierung gedacht, somit übernehmen wir keine Garantie. Wir empfehlen für alle, die viel öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen, ein Halb Tax Abo (Schweizer Bahncard). Ein sehr gutes Bus- wie auch Bahnnetz ist in allen Regionen vorhanden. In Ausnahmefällen weisen wir darauf hin. Falls sie mehrmals dieselben Strecken fahren oder mit mehreren Personen unterwegs sind, empfehlen wir eine sechser Karte. Gültigkeitsdauer bis drei Jahre und der Preis für die einzelne Fahrt reduziert sich nochmals.
In Chur für das öffentliche Verkehrsnetz gibt es eine aufladbare Karte „ dr BUS vo CHUR „, erhältlich am Kiosk am Bahnhof für 20,- sFr. Davon sind 10,- sFr. Kaution einmalig enthalten. Sie fahren anstatt für 2,20 sFr. für 1.40 sFr.. Die Karte ist im Bus, beim Chauffeur, immer wieder aufladbar. Der aufgeladene Betrag verfällt nicht. Fahren Sie mit mehreren Personen, entwerten sie einfach die Anzahl der Personen. Falls sie Fahrpläne gut lesen können, gibt es auf jedem Bahnhof ein Kursbuch, jeweils für den Kanton für 2,- sFr. zu kaufen. Ich kenne sehr wohl die Möglichkeiten, im Internet sehr einfach Verbindungen zu erfragen. Doch sollten sie bedenken, dass bei Wetterumbruch oder was auch immer, die Route sich sehr schnell ändern kann. Besonders dann ist ein Kursbuch sehr hilfreich, für welche Route man sich dann entscheiden soll.
Für Notfälle sollten sie Gönner bei der Rega sein. In Notfällen fliegt sie die Gega in das nächstee Krankenhaus. Dies ist wieder einer der Versicherungen wo man hofft, dass man sie nie benötigt.
Alle Routenvorschläge sind wir selber gewandert in den angegebenen Zeiten.
Wollen sie in Arosa einen preiswerten Tag verbringen, dann besorgen sie sich die Arosa Card
Einstufungen:
Bei allen Einstufungen der Routen sollte man nie vergessen, dass wir von Bergwanderungen sprechen und nicht von einem Stadtspaziergang. Wir lassen uns generell beim Wandern Zeit, erstürmen nicht Gipfel, um danach wieder einen abzuhacken, sondern wir geniessen die Wanderungen mit all ihren Schönheiten, nehmen uns genügend Zeit für die Botanik, wobei wir immer wieder neues entdecken. Auch ausgiebige Pausen werden grundsätzlich abgehalten.
Ausrüstung:
Ich möchte an dieser Stelle nicht vergessen zu erwähnen, dass es sträflich leichtsinnig ist, mit ungenügender Ausrüstung in die Berge zu gehen.
Was sollte bei der Ausrüstung nicht fehlen: Geeigneter Rucksack. Der billigste Rucksack ist nicht immer der geeignete. Kann bei längeren Wanderungen zu einem Handicap werden. Ausreichend warme Kleidung, Ersatz für verschwitzte Sachen, auch Regenschutz, Handschuhe und Kopfbedeckung. Das Wetter in den Bergen kann schnell umschlagen. Meine Fahrradkleidung hat sich bei unseren Wanderungen gut bewährt(z.B. Arm- und Fussschutz sowie die Goretex Jacke) alles sehr leicht. Wanderschuhe unabdingbar, am besten wasserfeste. Wir sehen öfters Wanderer mit Turnschuhen oder schlimmeren, was wir nicht akzeptieren können. Richtige Wandersocken verhindern eine Blasenbildung und machen die Wanderung zu einem Genuss. Genügend zum Trinken mitnehmen. Hoher Flüssigkeitsverlust kann zu Beschwerden führen und die Wanderung zu einer Tortur werden lassen. Esswaren, auch Schokolade nicht vergessen. Erste Hilfe Utensilien sollten auf gar keinen Fall fehlen Wanderkartenmaterial 1:50.000 oder 1:60.000 sind ein muss. Die meisten Routen sind sehr gut ausgeschildert, doch sollte man nie auf eine Karte verzichten. Höhenmesser und Fernglas kann hilfreich sein. Taschenlampe (falls erforderlich, weisen wir explizit darauf hin) Sonnencreme wie auch Sonnenbrille. In den höheren Regionen spürt man die Intensität der Sonne nicht, doch Fahrlässigkeit wird spätestens am Abend bestraft. Teleskopstöcke sind hilfreich. Denken sie daran, unterschiedliche Einstellung zwischen bergauf und -ab zu wählen. Taschenmesser, Toilettenpapier, Handy mit geladener Batterie und Notfallnummern gespeichert. Halbtax Abo, Saison- oder Jahreskarten für die Liftanlagen, Kursbücher, Lupe, Foto, Ausweis, Geldbeutel, Kreditkarte, Eurokarte,
Da wir bei jeder grösseren Wanderung immer irgend etwas vergessen, haben wir eine Checkliste angelegt. Das Fatalste was mir erst passiert ist, ich hatte den Geldbeutel mit allen Kreditkarten, Bargeld und Halbtax Abo vergessen. Gott sei Dank haben wir das am Bahnhof Chur festgestellt, am Anfang der Route und nicht am Ende der Wanderung, wo man dann auf das Geld angewiesen ist. In dieser Liste sind viele Kleinigkeiten enthalten wie Lesebrille, Salz, Zucker, Milch, Taschentücher usw.
Sonstiges:
Auf jedem Fall sollten Sie vor der Wanderung den Wetterbericht anhören. Ratschläge Einheimischer nicht ignorieren. Schneefallgrenze unbedingt beachten. Wanderungen in grossen Höhen sollten nicht vor Anfang Juli unternommen werden. Schneefelder können zu einem unüberwindbaren Hindernis und auch zu einer Lebensgefahr werden. Bei zweifelhaftem Wetter(starker Wind) die Liftstation vorher anrufen, falls auf der Wanderung ein Lift benötigt wird, ob dieser im Einsatz ist. Kann eine schmerzhafte Erfahrung werden, wenn am Ende der Tour die Liftanlage ausser Betrieb ist. Nie die Wanderwege verlassen. Falls man sich verlaufen hat, keine Abkürzungen nehmen, sondern versuchen, denselben Weg zurück zu gehen, bis man wieder Wegmarkierung findet. Vor der Tour Bus- und Zugverbindung klären. Zeitangaben können sich ändern, Verbindungen könnten eingestellt worden sein. Vor allem an Wochenenden, Feiertagen und in der Ferienzeit fahren viele Verbindungen nur eingeschränkt. Bei manchen Verbindungen empfiehlt sich eine Reservierung, vor allem dann, wenn sie eine grössere Gruppe sind. Bus und Züge fahren sehr pünktlich, genügend Zeitvorsprung einplanen. Bei neuer Tourenplanung Karte genau studieren, bei Ungereimtheiten den Schwierigkeitsgrad klären. Bei unseren beschriebenen Routen weisen wir expliziert darauf hin, dass bei Unwetter oder starken Regenfällen mancher Weg unpassierbar werden kann. Sollte man auf solch ein Hindernis stossen auf jedem Fall umdrehen. Falls sie in einer Gruppe wandern, dann bitte ihr eigenes Tempo laufen. Sich einem anderen Tempo anpassen, kann fatale Folgen haben. Haben sie das Gefühl, eine Pause zu benötigen, dann lassen sie es die anderen Gruppenmitglieder wissen.
Für die Pilzsammler unter ihnen:
Von April bis November ist vom 1. – 10. jeden Monats das Pilze sammeln verboten. In manchen Regionen ist das Pilze sammeln generell verboten. Beachten sie auch, dass pro Person nicht mehr als zwei Kilo gesammelt werden darf. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Strafe rechen.
Nach einem Picknick sollten alle Abfälle mitgenommen werden. Geben sie der Schönheit der Natur eine Gange.
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